Racing am Ende der Welt: Der schönste Ort um Rennen zu fahren
Australien - Phillip Island: Steve Jenkners Meinung ist klar: "Hier ist
Sie, meine Lieblingspiste um Rennen zu fahren, an einem Ort, der mich fasziniert.
Eine traumhafte Landschaft und eine flüssige Rennstrecke direkt am Meer."
Phillip Island
Die Meinungen zu Phillip Island sind unter Reisenden geteilt: Die 101 km²
große Insel ist nach dem Uluru (Ayers Rock) die meistbesuchte Attraktion
in Australien. Und genau diese Beliebtheit ist auch der Grund, warum es vielen
mit dem Rummel schon wieder zu viel wird. Wer zuvor durch das ländliche Australien
gereist ist, kommt sich vor wie in den Hochburgen des europäischen Fremdenverkehrs.
Kaum ein Zielgebiet hat sich in den Neunziger Jahren so verändert. Es entstanden
eine Reihe von durchaus professionell betriebenen Besucherzentren, die versuchen
das Interesse der Touristen mit dem Schutzbedürfnis der Tiere und kommerziellen
Überlegungen in Einklang zu bringen. Die Hauptstadt der Insel heißt
"Cowes"mit einem sehr umfangeichen Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten.
Wer aus Deutschland hier her zum Grand Prix reist, sollte sich ein Quartier in
der Nähe der Rennstrecke suchen. Private Bauernhöfe oder kleine Pensionen
eigenen sich dafür bestens. Alles läuft hier sehr ruhig ab, deutsche
GP Fans müssen hier aber auf Party und Action ganz verzichten.
Inventur nach Ankunft - Steves Lederabteilung
Steve: "Bei uns am Sachsenring ist ein Schild, wie hier zu lesen, für
die Fans undenkbar. Darauf steht: >Rauchen unerwünscht, Alkohol unerwünscht,
Lagerfeuer unerwünscht<. Wer dagegen verstößt, wird mehr als
nur schief angeschaut. Man kann dies aber verstehen, wenn man bedenkt, dass wir
hier mitten in einem Naturparadies Rennen fahren. In Deutschland wäre das
grundsätzlich unmöglich. Als Sachsenring-Anwohner und Fan meiner heimischen
Rennstrecke, mag man mir es übel nehmen, dass hier in Australien meine Lieblingsrennstrecke
liegt. Wer hier live dabei war, wird das aber verstehen ".