Backstage: 150 Tage im rollenden Hotelzimmer


   

Rund 150 Tage im Jahr sind wir WM-Fahrer in aller Herren Länder unterwegs, um an Grand Prixs und Tests teilzunehmen. Dass dabei manchmal die Lust aus dem Koffer zu leben und von einem Hotel ins nächste zu ziehen nachlässt, ist wohl nur verständlich.

Umso glücklicher bin ich darüber, bei den meisten europäischen Rennen mein Wohnmobil der Marke Bürstner dabei zu haben. Die doch nicht unerheblichen Entfernungen zu den Rennstrecken sind darin bestens zu ertragen. Mit Tempomat, ordentlicher Stereoanlage und der Möglichkeit während der Fahrt den Beifahrer Kaffee kochen zu lassen, ist das ein Kinderspiel.


   

An der Rennstrecke habe ich so einen Platz, um mich zurückzuziehen und mich zu konzentrieren - wenn man von 8 bis 20 Uhr an der Strecke arbeitet, ist das ein großer Vorteil. Außerdem spare ich mir die allmorgendliche Anreise und kann so eine Stunde länger schlafen.

Aus diesen Gründen ist es nicht verwunderlich, dass ca. 80 Prozent aller GP Fahrer ein eigenes Motorhome im Paddock stehen haben. Hierbei geht es in erster Linie nicht darum Kosten für Flüge und Hotels zu sparen, sondern den Fahrern optimale Bedingungen für die Rennen zu schaffen.

Das die Motorhomes der GP 1 Fahrer etwas größer ausfallen und sich meist ein Angestellter um die Anfahrt und alles weitere kümmert, ist ein Luxus, den sich die meisten 125 und 250ccm Piloten wohl kaum leisten können.

   
Ich bin aber sehr zufrieden mit dieser Variante und natürlich auch darüber, dass ich mit dem Caravan Service Bresler in Niederschindmaas einen Sponsor gefunden habe, der mich in allen Bereichen rund um das Wohnmobil tatkräftig unterstützt.



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