China wartet auf die schnellsten Zweiradpiloten der Welt

Die MotoGP Weltmeisterschaft wird dieses Jahr drei neue Rennstrecken besuchen. Laguna Seca in den USA, exklusiv nur für die Moto GP Klasse, Istanbul in der Türkei und als erstes eben Shanghai in China. Im Dezember 2004 gaben die Shanghai International Circuit Cooperation und Dorna Sports einen Sieben-Jahres-Vertrag bekannt.

Die Rennstrecke in Shanghai, auf der letztes Jahr erstmals ein Formel 1 Rennen stattfand, ist eine brandneue Strecke, die vom bekannten deutschen Architekten Herrmann Tilke entworfen wurde. Tilke war auch der Chefarchitekt der komplizierten Umbauten am Sachsenring von 1997 – 2000.

Der Umriss der Strecke in Shanghai ist das Ebenbild des chinesischen Zeichens „Shang", was für „hoch" oder „über" steht – und was auch Inspiration für den Namen der 17-Millionen-Einwohner-Stadt war.


   

Die Sitzplatzkapazität des Mega- Circuit fasst 200.000 Zuschauer, 30.000 davon können von der Haupttribüne aus 80% der Strecke überschauen. (Foto) Damit bietet der Kurs am Renntag die größte Zuschauerkapazität im gesamten GP-Zirkus an, eine Kapazität, die z.B. am Sachsenring nur in der Addition aller Zuschauerplätze für drei Tage erreicht wird! Die 5,45 km lange Strecke hat 16 Kurven und eine 1.175 Meter lange Gerade.

Steve Jenkner flog Montag zu Dienstag vor dem Rennen erstmals in seinem Leben nach China und dies mit Gipsverband an der rechten Hand. „Kurz vor dem ersten Training lasse ich den Gips von GP Rennarzt Dr. Costa öffnen, er wird entscheiden, ob ich hier auf einem der modernsten Kurse der Welt fahren kann“ so Steve.





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