GP-Portugal: Die Strecke in Estoril vorgestellt



 


 

Das Autodromo Fernanda Pires da Silva, benannt nach der Geschäftsfrau, die die treibende Kraft bei der Errichtung der Strecke war, liegt dreißig Kilometer nördlich von Lissabon und war früher bekannt für den Formel 1-Grand Prix. Die Strecke war auch eine beliebte Teststrecke der F1-Teams! Nachdem die Formel 1 der anspruchsvollen 4,182 Kilometer langen Strecke den Rücken kehrte, machte man sich daran, daraus eine geeignete Motorrad-Grand Prix-Strecke zu bauen.

Nachdem die nötigen Arbeiten abgeschlossen waren, konnte 2000 das erste MotoGP-Rennen auf der Strecke veranstaltet werden. Seither wird der portugiesische GP dort gefahren. Die beiden portugiesischen GPs, die es davor schon gegeben hatte, hatten jeweils auf anderen Strecken stattgefunden. Der vierfache Weltmeister Eddie Lawson aus Amerika konnte die beiden Rennen, die 1987 in Jarama und 1988 in Jerez veranstaltet wurden, gewinnen.

Die Strecke, die 1972 erbaut und 1999 zuletzt umgebaut wurde, ist die langsamste der 16 MotoGP-Strecken. Auf eine lange Start- und Zielgerade folgen 13 technisch anspruchsvolle Kurven. Die Lage der Strecke zwischen dem Atlantik und den Hügeln kann für Wetterprobleme sorgen. Starke Seitenwinde und Regen sind nicht selten, zudem ist die Strecke am Freitag immer mit einer Sandschicht überzogen.

 

 


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