Japan-Malaysia-Qatar Die große Fernost-Racing-Tour… Die 2. Station Kuala Lumpur

 
   
Steves WM Karriere startete hier 1997. Unsere Tipps für GP-Touristen!




In Kuala Lumpur geht's hoch hinaus!
Das prachtvolle Wahrzeichen einer prachtvollen Stadt heißt Menara, der Fernsehturm von Kuala Lumpur. Fast jeder GP Pilot war bereits mit seinem Team hier. Grund genug Ihnen diesen Ausflug auf den höchsten Aussichtspunkt dieser gigantischen Stadt zu empfehlen. Trotz der vielen Wolkenkratzer, zwei Ziele für Touristen überragen das Panorama der Stadt.

 
Foto: Der Petronas-Tower (links), eines der höchsten Gebäude der Welt und der Menara (rechts)
 
   

Der Fernsehturm ist mit seinen 421 Metern der vierthöchste Turm der Welt. Und da er auf dem städtischen Berg "Bukit Nanas" 1996 errichtet wurde, bietet er die höchste Plattform, um die Stadt in einem unvergesslichen Rundblick aus der Vogelperspektive zu betrachten.

Steve Jenkners Team ist seit 1997 regelmäßig Gast auf dem Menara und in seinem Drehrestaurant in luftiger Höhe. Dies erreicht man über die vier schnellen Fahrstühle oder alternativ, was keiner macht, über 2058 Treppenstufen. Runde 20 Minuten Wartezeit solltet Ihr beim Check- In zu den Turm Lifts allerdings einplanen! Oben angekommen wird man belohnt von einem überwältigenden Ausblick! Bei guter Sicht sieht man auch den traumhaften GP- Kurs in Sepang, für uns nach wie vor die die schönste Rennstrecke der Welt.
Die architektonische Gestaltung des Menara ist mit Liebe zum Detail ausgeführt worden und basiert auf der islamischen Architektur- Tradition, die "Muqarnas" genannt wird und speziell aus Esfahan (Iran) stammt. Die Muqarnas- Tradition offenbart sich im Arrangement von Glas und veranschaulicht die sieben Lagen des Himmels. Diese Gestaltung repräsentiert auch das menschliche Streben nach Perfektion im Leben. Oben im Drehrestaurant "Seri Angkasa" könnt Ihr hervorragend essen, dies ist sehr empfehlenswert! Aber auch unten gibt es mit dem Mini- Theater, dem Auditorium mit wunderschönen Bassins und Wasserfällen genügend Gelegenheiten, um die Freizeit perfekt zu genießen.


Und noch ein Tipp:
In dieser Wolkenkratzerstadt findet man sein geparktes Auto in den Betongassen sehr schwer wieder, merkt Euch unbedingt deshalb die Reklameaufschriften auf den Hochhäusern, dies ist der einzige Weg, um Euer Auto in den Hochhausschluchten sicher wieder zu finden!

 
Foto/RACEOFFICE: 1997/Malaysia GP/Team Aprilia ADAC
vlnr: Stefan Kirsch , Steve Jenkner u. Uwe Klein
 

Historie: In diesem tropischem Umfeld, wo regelmäßig Temperaturen um die 40 Grad anliegen, startete 1997 Steve seine Karriere als Fix- Starter in der WM. Die Rückkehr in dieses Land 2005, ob zum GP von Malaysia oder via Zwischenstopp auf der Weitereise zum GP nach Australien, weckt deshalb auch immer Erinnerungen.

Wenn Sie die Rennstrecke hier besuchen, sind Sie Gast auf einer der schönsten Rennplätze der Welt. Sie erleben eine prachtvolle Stadt und das "Wirtschaftswunder" Malaysia spüren Sie hautnah.

Jenkner: "Eine sehr moderne Piste erwartet uns hier. Es gilt mit ihren technisch sehr anspruchsvollen Passagen und nicht zuletzt mit dem drückenden, tropischen Klima zu recht zu kommen. Jeder Leistungssportler muss sich durch Training auf dieses andere Klima einstellen - etwa wie ein Kosmonaut vor dem Start ins All. Deswegen habe ich ein spezielles Trinksystem in meinen Höcker der Lederkombi integriert, um den hohen Flüssigkeitsverlust im Rennen etwas zu kompensieren."




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