Von Australien zum Bosporus
Am Montag, 17.Oktober, nach dem Rennen in Australien, flog Steve zum Grand Prix
in die Türkei, der schon in der kommenden Woche am 23. Oktober stattfindet.
Wie immer im Nocable Team wird die preisgünstigste Flugverbindung genutzt.
"So bin ich am Dienstag kurz mal in Deutschland auf dem Flughafen in Frankfurt,
nur zum Umsteigen. Von hier aus geht es nach Istanbul. Dieser Umweg ist eben billiger
als ein Direktflug. Istanbul wird spannend! Nicht nur eine neue Rennstrecke erwartet
uns hier, sondern auch eine traumhafte Metropole".
Istanbuls Lage ist einzigartig: Eine Stadt auf zwei Kontinenten, Brücke zwischen
Europa und Asien. Der Bosporus ist ein Schlüssel, der zwei Welten öffnet
und schließt. Dieser Wasserstraße, die das Schwarze Meer mit dem Marmarameer
verbindet, verdankt Istanbul nicht nur seine strategische Bedeutung - sie bietet
seit jeher beste Voraussetzungen für einen florierenden Handel. Das Goldene
Horn, ein Arm des Bosporus, der das europäische Viertel der Stadt teilt,
gilt als bester natürlicher Hafen der Welt. Auch heute noch ist es vor der
binnenländischen Hauptstadt Ankara die wirtschaftliche und kulturelle Metropole
der Türkei. Unter den Namen Byzanz und Konstantinopel war die Stadt einst
das Machtzentrum von Weltreichen. Die oströmischen Kaiser, später die
osmanischen Sultane haben hier im Laufe von fast zwei Jahrtausenden residiert.
Am kommenden Wochenende residiert hier nun der GP-Zirkus auf zwei Rädern
und alle Piloten erleben diesen neuen Kurs erstmalig. Den Ruf als Berg- und Talbahn
bringen dem Kurs Steigungen von bis zu sieben Prozent und Gefälle von bis
zu acht Prozent ein. "Wie jede Rennstrecke hat auch der Istanbul Racing Circuit
seine eigene Charakteristik. Ein typisches Merkmal des neuen Kurses ist, dass
er entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wird. Und dass es, bedingt durch die Topographie,
rauf und runter geht - fast wie in Spa. Eine große Herausforderung für
die Fahrer", meint der Aachener Architekt Hermann Tilke.